Akupunktur die Dritte, kleiner Zeh und Fragen zum Wehencocktail

„Was heißt das genau, dass mein Muttermund jetzt einen Zentimeter geöffnet ist?“ frage ich meine Hebamme ein wenig aufgewühlt.

Ihre Antwort, dass das noch gar nichts zu sagen braucht, ist für mich alles andere als zufriedenstellend.

„Aber dann wird es doch keine zwei Wochen mehr dauern, oder?“ hake ich umgehend nach.

Nun, die junge Frau hätte Schwangere kennen gelernt, deren Muttermund weiter geöffnet war als meiner und die so noch ein paar Tage problemlos rumgelaufen sind.

Aha. Ich stelle wieder mal fest, was Kinder einer Frau bereits im Mutterleib beibringen möchten: Nicht immer so viel planen. Lasst doch einfach mal alles auf euch zukommen. Locker bleiben, liebe Mamis!

Elischeba Wilde mit Babybauch im Januar 2015

Fotograf: Michael Sommer – Visagistin: Zahra Abrizeh

Fakt ist: Innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen wird Emily raus kommen. Nur wie und wann, das weiß ich eben noch nicht.

Aber wir möchten trotzdem ein bisschen was tun – heute habe ich meine dritte Akupunktur – die vorletzte von insgesamt Vieren zur Geburtsvorbereitung.

Heute ist zusätzlich auch das erste Mal der Außenbereich des kleinen Zeh dran. AUTSCH. Da piekst es aber mehr als an den anderen Stellen.

Dieser Punkt kann Wehen auslösen – muss aber nicht. Wie ihr feststellt, sitze ich aktuell ja vor meinem Computer, anstatt dass ich schreiend im Kreißsaal liege.

Elischeba Wilde mit Babybauch im neunten Monat

Fotograf: Michael Sommer – Visagistin: Zahra Abrizeh

Stecken die Nadeln einmal drin, hast du circa 20 bis 30 Minuten Zeit, bei deiner Hebamme sämtliche Fragen los zu werden oder auch einfach ganz allgemein über ihre Erfahrungen mit anderen Geburten zu quatschen.

Dann erzähle ich meiner Hebamme, dass mir andere Mütter von Wehencocktails berichtet hätten. Meist aus Aprikosensaft und Rizinusöl – manchmal auch mit Eisenkraut und einem Schuss Cognac oder Schnaps.

Rasch hakt sie ein, dass sie schon Frauen behandelt hätte, die so was alleine zu Hause mit „Rezepten aus dem Internet“ versucht hätten.

Damit ging es teilweise nicht nur den werdenden Müttern richtig schlecht, sondern auch den Babys im Bauch.

Falls überhaupt, ist so etwas nur unter Anleitung und fachkundiger Beobachtung ratsam – am besten im Krankenhaus.

Elischeba Wilde mit Babybauch im zehnten Monat

Fotografin: “RetellingLife” Katharina Meyersick

Klingt logisch. Genauso wie ihre Antwort auf meine nächste Frage – ich interessiere mich für den mit Nelkenöl getränkten Tampon.

Auch hier gilt: Niemals alleine zu Hause rumexperimentieren. Es sei tatsächlich so, dass die Inhaltsstoffe des Öls den Muttermund reifen lassen können und somit eventuell eine Geburt sehr zeitnah in Gang gesetzt werden kann.

Allerdings ist auch hier die Wirkung absolut nicht vorhersehbar. Der Erfolg ist jedoch häufig gut – die Anwendung sollte allerdings im Krankenhaus erfolgen.

Ich werde – falls ich den Entbindungstermin erreicht habe – in der Frauenklinik ganz gezielt danach fragen, um einer Spätgeburt mit einem überdurchschnittlich großen und schweren Kind vorzubeugen.

Elischeba mit Babybauch - Herztöne hören

Fotografin: “RetellingLife” Katharina Meyersick

Was als nächstes auf dem Plan steht? Fenster putzen. Erstens hab ich das gern vor der Entbindung erledigt und zweitens ist das eine von vielen „legalen“ Möglichkeiten, die Entbindung zeitnah in Gang zu setzen.

Also bis bald wieder und liebe Grüße von Elischeba

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Akupunktur die Dritte, kleiner Zeh und Fragen zum Wehencocktail
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Heute erhält Kolumnistin Elischeba Wilde von ihrer Hebamme die dritte Akupunktur mit leicht einleitender Wirkung. Währenddessen unterhält sich die Schwangere mit der jungen Frau über den Wehencocktail und den in Nelkenöl getränkten Tampon.
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