Die häufigsten Stillmythen – und was stimmt

Als ich im Jahr 2012 das erste Mal Mama wurde, gab es unzählige gut gemeinte Ratschläge. Doch einige davon waren auch Stillmythen. Auf meinem Blogazin möchte ich mich heute mit dem Thema Stillen befassen und dich mitnehmen. Außerdem stelle ich dir ein tolles Andenken vor, welches sich hervorragend für frisch gebackene Mamis eignet (Werbung). 

Aber erstmal von vorne. Die einen sagen dies, die anderen genau das Gegenteil. Hast du das auch schon erlebt? Kein Wunder, dass viele frisch gebackene Mütter irgendwann unsicher werden. Dabei halten sich einige Mythen schon seit Generationen – obwohl sie längst widerlegt sind.

Gerne poste ich die häufigsten Stillmythen und was wirklich dahintersteckt.

Mama und Baby - Tipps zum Stillen

Mythos 1: Kleine Brüste produzieren weniger Milch

Nun, ich hatte selbst nach der Geburt relativ plötzlich so große Brüste, dass ich mich fast erschrocken habe. Im Verhältnis zu meinem sonst sehr schlanken Körper sahen sie schon fast aus wie operiert. 

Aber nicht jede Frau hat beim Stillen größere Brüste. Gibt es dann weniger Milch? Nein, das stimmt überhaupt nicht. Die Brustgröße hat nichts damit zu tun, wie viel Milch gebildet wird. Sie wird vor allem durch Fettgewebe bestimmt. Entscheidend für die Milchproduktion sind jedoch die Milchdrüsen und wie häufig das Baby angelegt wird.

Mythos 2: Stillen muss von Anfang an problemlos funktionieren

Viele glauben, dass Stillen ganz automatisch klappt. Tatsächlich brauchen Mutter und Baby aber oft ein paar Tage oder sogar Wochen, um sich aufeinander einzuspielen. Das ist völlig normal und bedeutet nicht, dass etwas nicht stimmt. Beim ersten Kind habe ich Hilfe von der Hebamme gebraucht. Und beim zweiten ging hat Stillen sofort reibungslos funktioniert. Sogar mit der größten Selbstverständlichkeit. 

Mythos 3: Wenn das Baby oft trinken möchte, wird es nicht satt

Das habe ich tatsächlich schon häufig gehört. Doch Babys haben ganz unterschiedliche Trinkgewohnheiten. Gerade in Wachstumsschüben möchten viele nahezu ständig an die Brust. Dieses sogenannte Clusterfeeding ist normal und hilft sogar dabei, die Milchbildung anzuregen.

Mythos 4: Stress lässt die Milch sofort versiegen

Stress kann das Stillen zwar kurzfristig erschweren, weil der Milchspendereflex beeinflusst werden kann. Die Milch verschwindet dadurch aber nicht plötzlich. Meist hilft es schon, wenn die Mutter etwas Ruhe findet und das Baby häufig anlegt.

Allerdings hatte ich beim zweiten Kind nach einem stressigen Erlebnis eine Brustentzündung. Dieser hat dazu geführt, dass ich sogar ins Krankenhaus musste. 

Mythos 5: Während der Stillzeit darf man fast nichts essen

Zum Glück ist das längst überholt. Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ist in den meisten Fällen völlig ausreichend. Nur wenige Lebensmittel müssen tatsächlich gemieden werden. Viele Babys vertragen sogar alles, was ihre Mutter isst. Ich habe reichlich und gerne gegessen. Allerdings meistens frisch und hochwertig. 

Mythos 6: Nach sechs Monaten ist Muttermilch nicht mehr wertvoll

Auch das stimmt nicht. Muttermilch bleibt so lange wertvoll, wie gestillt wird. Sie liefert weiterhin wichtige Nährstoffe und Antikörper und kann außerdem Trost, Nähe und Geborgenheit schenken. Übrigens habe ich circa ein Jahr lang gestillt. 

Mythos 7: Wer stillt, kann nicht schwanger werden

Puh, das ist „mutig“, sich darauf zu verlassen! Stillen kann den Eisprung zwar verzögern, ist aber keine sichere Verhütungsmethode. Deshalb solltest du dich rechtzeitig über geeignete Verhütungsmöglichkeiten informieren, wenn du nicht sofort wieder schwanger werden möchtest.

Hör auf dein Bauchgefühl

Natürlich gibt es viele Erfahrungen und Tipps von Familie, Freunden oder aus dem Internet. Trotzdem ist jede Stillbeziehung anders. Was bei einer Mutter wunderbar funktioniert, muss bei einer anderen nicht genauso sein.

Deshalb lohnt es sich, auf den eigenen Körper zu hören und bei Unsicherheiten lieber eine Hebamme oder Stillberaterin zu fragen, statt sich von jedem gut gemeinten Rat verunsichern zu lassen.

Ein wunderbares Andenken für Mamis

Als ich das letzte Mal gestillt habe, da war mir in diesem Moment nicht bewusst, dass es tatsächlich das letzte Mal ist.

Natürlich hat mir das neue Freiheiten gegeben, aber manchmal war ich auch etwas wehmütig. Neben tollen Fotos, die du erstellen kannst, gibt es noch ein weiteres Andenken. Nämlich ganz besonderen Schmuck. Lass es mich dir erzählen. 

Im Jahr 2015 übernahmen die Freunde und Geschäftspartner Soma und Bart ein Juweliergeschäft. Eine eigene Manufaktur, in der bereits seit 1979 Schmuck gefertigt und repariert wird.

Somit hatten sie viele Kundinnen und Kunden und haben mitbekommen, was Menschen möchten. Etwas Einzigartiges. 

Im Laden erlebten sie jeden Tag, wie persönlich Schmuck sein kann. Zum Beispiel ein Ring zur Geburt eines Kindes. Oder eine Kette zur Erinnerung an einen geliebten Menschen. Andere zeigten ein Erbstück, das wieder hergerichtet und getragen werden durfte. 

Mama Jewels StillenSo wurde ihnen bewusst, wie sorgfältig man mit den besonderen Momenten im Leben eines Menschen umgehen muss. 

Und auch die Stillbeziehung ist absolut einzigartig. Wie findest du in diesem Zusammenhang ein Schmuckstück, das du jeden Tag trägst? Jetzt bist du bestimmt neugierig, wie das mit Muttermilch funktioniert. Nun, ich verrate es dir gerne. 

Soma sah, wie viel Bedeutung diese Stücke für Mütter haben. Stillen ist für jede Mutter anders: manchmal lang, manchmal kurz, manchmal wunderschön, manchmal schwierig – aber immer persönlich.

Gleichzeitig hatte sie das Gefühl, dass Muttermilchschmuck feiner sein könnte. Eleganter. Tragbarer. Mehr wie ein echtes Schmuckstück, das man jeden Tag mit Stolz trägt. Nämlich eine Erinnerung, ein schönes und langlebiges Stück. Ein Andenken von einer wundervollen und intensiven Zeit.

So funktioniert es 

Heute fertigen sie in ihrer eigenen Manufaktur Ringe, Ketten, Armbänder und Anhänger aus Muttermilch und anderen wertvollen Erinnerungen. Jedes ihrer Schmuckstücke wird von Hand gefertigt. Und das mit Aufmerksamkeit für die Geschichte dahinter und für jedes Detail. Denn jede Familie ist einfach einzigartig. 

Du vertraust ihnen etwas Unersetzliches an und deswegen wird jede Muttermilchsendung deiner Bestellung zugeordnet. Sodass deine wertvolle Milch während des gesamten Prozesses sorgfältig verfolgt werden kann.

Muttermilchschmuck von Mama Jewels findest du hier. 

Wie findest du diese tolle Idee? Ist sie etwas für dich? Stillst du aktuell noch oder denkst du gerne an die Zeit zurück? Ich freue mich sehr auf dein Feedback. 

Elischeba

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