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Warum Eiweiß wichtig ist

Eiweiß ist wichtig für uns. Mir hat eine Sportlehrerin mal gesagt, dass wir in den Mangel kommen, wenn wir nicht genug Eiweiß zu uns nehmen. Ob du regelmäßig Yoga machst, läufst oder einfach versuchst, dich im Alltag aktiv zu halten. Unser Körper braucht gute Nährstoffe, um all das mit Energie und Leichtigkeit zu schaffen. Einer der wichtigsten davon ist Eiweiß, auch Protein genannt.

Heute möchte ich mich auf meinem Blogazin mit dem Thema Eiweiß befassen.

Vielleicht denkst du bei Eiweiß zuerst an Bodybuilder mit ihren Fitness-Shakes. Aber in Wahrheit spielt es für jeden von uns eine riesige Rolle. Auch für Menschen wie mich. Die lieber in den herabschauenden Hund statt an die Hantelbank gehen.

Eiweiß ist nämlich der Baustoff, aus dem unsere Muskeln bestehen. Und Muskeln arbeiten nicht nur, wenn wir sie beim Training spüren. 

Sie halten uns aufrecht, schützen Gelenke und sorgen dafür, dass wir uns stabil und ausgeglichen fühlen – was auch für Yoga besonders wichtig ist. 

Nach jeder körperlichen Aktivität, also auch nach längeren Yogasessions oder intensiven Flows, entstehen in den Muskelfasern kleine Mikrorisse. Das ist völlig normal. 

Der Körper nutzt Eiweiß, um diese winzigen Schäden zu reparieren. Dabei werden die Muskeln nicht nur wiederhergestellt, sondern auch stärker.

Außerdem spielt Eiweiß eine große Rolle für viele andere Prozesse im Körper. Es unterstützt Enzyme, Hormone und sogar das Immunsystem. Einmal habe ich ein Proteinpulver probiert, welches ich viel zu süß fand. Du kannst auch Proteinpulver ohne Geschmack kaufen und zum Beispiel nach dem Sport als Shake trinken (bezahlter Link/Werbung).

Wer aktiv ist, verbraucht dabei mehr Energie und regeneriert häufig. Das funktioniert besser, wenn genügend Proteine vorhanden sind. Ein Mangel kann sich dagegen bemerkbar machen: Du fühlst dich schlapp, brauchst ewig zur Erholung oder hast das Gefühl, dass dein Training keine Fortschritte bringt.

Wie viel Eiweiß du brauchst, hängt von deinem Alltag und deinem Aktivitätslevel ab. Als grober Richtwert gilt: Wer viel Sport treibt, kann etwas mehr davon gebrauchen. Es gibt tolle Riegel mit Eiweiß für unterwegs. Ich mag Proteinriegel ohne Süßstoffe lieber (bezahlter Link/Werbung). Rohrohrzucker stört mich weniger.

Elischeba Wilde

Des Weiteren kannst du Eiweiß ganz natürlich in deine Ernährung einzubauen.

In vielen Lebensmitteln steckt reichlich davon: Eier, Joghurt, Käse, Quark und Milchprodukte sind klassische Quellen. Allerdings kenne ich einige Yogalehrerinnen und Yogalehrer, welche sich komplett vegan ernähren. Häufig werde ich gefragt, wie ich das mache. Nun, ich esse zu circa 80 Prozent pflanzlich.

Es gibt höchstens einmal die Woche Fleisch von einem Hof, welcher den Tieren freien Lauf gibt. Vor allem werden diese Tiere beim Schlachten keinem Transport ausgesetzt. Fisch mag ich ebenfalls hin und wieder. Denn ich finde, dass wir auf das Wohl der Tiere achten können, ohne komplett dogmatisch zu sein. Aber auf sie zu achten finde ich schon sehr wichtig. Immerhin habe ich bereits als Kind gesagt, dass Tiere mehr spüren, als die meisten Menschen denken. Vor allem sind sie bestimmt intelligenter als viele von uns vermuten. 

Elischeba Wilde - Essen im Restaurant Badems

Zurück zum Thema kulinarische Genüsse. Denn besonders wohl fühle ich mich mit pflanzliche Optionen.

Etwa Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen. Sowie Tofu, Tempeh oder Seitan. Nüsse und Samen liefern ebenfalls hochwertiges Eiweiß, zusammen mit gesunden Fetten. Weißt du welche Gerichte ich besonders liebe? Mit reichlich Gemüse und Nüssen. 

Und Gemüse mit Nüssen ist gesund, weil Gemüse viele Vitamine, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe liefert. Während Nüsse zusätzlich hochwertiges Eiweiß und gesunde ungesättigte Fettsäuren beisteuern, die Herz und Gefäße schützen.

Außerdem ist diese Kombination vorteilhaft, denn die Ballaststoffe aus Gemüse und Nüssen fördern die Verdauung. Und sorgen gemeinsam mit dem hohen Eiweißgehalt der Nüsse für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Bei mir dann auch noch für gute Laune.

So eine Mahlzeit wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus, weil Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien aus Gemüse und Nüssen Entzündungen im Körper reduzieren mögen. Und somit – wenn du es häufig isst – das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können.

Wenn du Haferflocken zum Frühstück magst, kannst du sie mit Skyr, Sojajoghurt oder einem Schuss Milch kombinieren. So bekommst du gleich morgens einen guten Start.

Ebenso wichtig ist die Verteilung: Dein Körper kann Eiweiß besser verwerten, wenn du es über den Tag verteilt aufnimmst statt nur in einer großen Portion.

Ein Proteinriegel nach dem Yoga, leckere Nüsse als Snack oder ein Linsencurry zum Abendessen – das reicht oft schon aus.

Und auch wenn manche darüber diskutieren, ob man nach dem Training unbedingt sofort Eiweiß zu sich nehmen muss: Für die meisten Menschen, die regelmäßig Yoga oder Freizeitsport machen, ist das Timing nicht entscheidend. Viel wichtiger ist die Regelmäßigkeit.

Am Ende geht’s beim Thema Eiweiß nicht um Muskelberge oder Leistungsdruck. Es geht um Energie, Erholung und Wohlbefinden. Wenn du deinem Körper das gibst, was er braucht, dankt er es dir – mit Kraft, Balance und einem gesunden Gefühl, das dich durch Alltag und Yogastunde begleitet.

Elischeba

Hinweis: Mein Artikel enthält zwei bezahlte Links, welche ich am Ende des jeweiligen Satzes markiert habe (Werbung).

Die Yogafotos sind von Ralf Kopp aus Dülmen (Münsterland Portraits).

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1 Kommentar

  1. Karin
    04/02/2026 / 16:37

    Tierisches Eiweiß braucht man nicht unbedingt. Ich ernähre ich mich vegan (ich bin auch Yogalehrerin, 300 Stunden Ausbildung). Schöner Blog den du da hast.

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