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Hallo liebe GĂ€ste,

als ich im Bekanntenkreis freudig berichtet habe, dass meine Keniareise kurz bevor steht, da hieß es sofort: „Denkst Du auch an die Malariaprophylaxe?“

Na klar, mit dem Thema habe ich mich auseinander gesetzt und folgende Erkenntnisse gesammelt:

‱ Was ist Malaria?

Es handelt sich um eine Tropenkrankheit, die Fieber, SchĂŒttelfrost und SchweißausbrĂŒche zur Folge hat – nicht sehr angenehm, wenn man eigentlich die schönsten Tage des Jahres erleben möchte. Übertragen wird Malaria durch StechmĂŒcken ĂŒber einzellige Parasiten (sog. Plasmodien).

Elischeba mit Affe in Kenia

Fotograf: Martin Helmers

‱ Wie kann man vorbeugen?

Es empfiehlt sich ein guter MĂŒckenschutz – vor allem in der DĂ€mmerung und nachts. In Kenia haben wir abends helle und geschlossene Kleidung getragen. Wir haben unter einem Moskitonetz geschlafen und der Großteil unserer Reisegruppe hat bereits ein paar Tage vor Reiseantritt Chemoprophylaxe eingenommen. Bitte fragen Sie fĂŒr nĂ€here Informationen den Arzt Ihres Vertrauens vor einer Keniareise um Rat.

Elischeba Wilde schwimmt unter Wasser mit einem Walhai in Kenia

Fotograf: Martin Helmers

‱ Wie lange ist die Inkubationszeit?

Die Malaria tropica hat eine Inkubationszeit von mindestens sieben Tagen. Allerdings kann sie auch deutlich lĂ€nger sein. Wer nach seinem Urlaub grippeĂ€hnliche Symptome bekommt, sollte seinen Hausarzt nicht nur umgehend aufsuchen, sondern ihm auch unbedingt sagen, dass er in Kenia war. So kann dieser sofort prĂŒfen, ob es sich um eine Tropenkrankheit handelt. Die Malaria tropica kann schnell zu lebensbedrohlichen ZustĂ€nden mit Koma, Nierenversagen und Schock fĂŒhren. Im April 2009 hatte ich solche Erlebnisse in Hurghada in Ägypten und wĂŒnsche diese niemanden!

Wer wĂ€hrend der Reise Probleme bekommt, tut gut daran, sofort ins Krankenhaus zu fahren. Wir haben uns im Januar 2005 ein sehr gepflegtes Hospital angeschaut. Dort ist man perfekt auf Malariasymptome vorbereitet: Es wird sofort eine Art „Gegengift“ verabreicht, welches perfekt und recht schnell hilft.

Elischeba Wilde - Boot - Kenia

Fotograf: Martin Helmers

‱ Fazit:

Es besteht bei der richtigen Handhabung kein Grund zu ĂŒbertriebener Sorge. Denn Kenia verzaubert Besucher durch Land, Leute und seinen ganz eigenen Charme. Mein Tipp: An Land unbedingt eine Safari buchen und unter Wasser mit Walhaien schnorcheln. Letzteres beschreibt mein Erfahrungsbericht.

Diese drei Fotos hier sind ebenfalls in Kenia entstanden.

Gesundheit im und nach dem Urlaub wĂŒnscht

Elischeba

Photo Credits: Fotograf: Martin Helmers – Model: Elischeba Wilde
 
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3 Kommentare

  • Sabine sagt:

    Ups, ich war vor Ort, ohne mir irgendwelche Gedanken vorher zu machen 🙂

    Es ist nix passiert – postives Denken ist die beste Vorbeugung!

    Sabine

  • qwertz sagt:

    tipp mit walhai schnorcheln – als wenn die stĂ€ndig da sind 🙂

    sonst super seite hier mit schönen fotos und gute aufmachung – ich fahre aber nicht in gegenden wo man sich malaria und co holen kann – nein danke

    will urlaub machen und das sorgenfrei

  • Winter, Kerstin sagt:

    Na, in Kenia sind Sie zur Abwechslung mal nicht im Krankenhaus gewesen 😉

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