Eure Kinder sind nur einmal klein

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Schon wieder aus dem Kleidchen rausgewachsen. Ups, die Jacke passt auch nicht mehr. Kinder werden rasch groß. Die Zeit fliegt davon. Irgendwann sind sie groß und du fragst dich, wieso du die Jahre, als sie klein waren, nicht noch mehr genossen hast. Wieso du dir nicht häufiger mal Zeit genommen hast, um in die Welt deines Kindes einzutauchen. So richtig. Mit allen Sinnen.

Denn deine Kinder sind nur einmal klein. Sie werden immer deine Kinder sein, aber klein sind sie nur einmal. Genieße jeden Augenblick. Denn eine Kindheit ist nicht von Dauer. Sie hat ein Ende. Schneller, als du jetzt denken magst.

„Emily, nicht jetzt. Keine Mama der Welt kann einen Kochtopf, eine Pfanne und den Herd gleichzeitig bedienen und dabei auch noch ein Baby tragen.“

„Leon, später habe ich Zeit mit dir zu spielen. Ich muss erst die Spülmaschine ausräumen und die nasse Wäsche aufhängen.“

Das Leben mit Kindern ist turbulent. Manchmal fühlst du dich gleichzeitig über- und unterfordert. 

Du möchtest planen? Vergiss es. Wie ganze Familien morgens gekämmt, gewaschen und vor allem pünktlich am Frühstückstisch sitzen, begreife ich bis heute nicht. 🙂

Elischeba Wilde - Portrait

Fotografin: Ewa Wrona

Bei uns geht es chaotisch zu. Das Leben mit Kindern ist bunt, wild und laut. 

Mein Mann Pierre hat es kürzlich auf den Punkt gebracht. Du kannst bei uns zu Hause vom Boden essen.

Nicht weil ich stündlich am wischen bin. Nein. Deswegen nicht. Weil beim Frühstück und Mittagessen ständig was runterfliegt. Pierre hat lächelnd hinzugefügt, dass er sich manchmal überlegt, ob er mehr Geld fürs Essen auf dem Tisch oder auf dem Fußboden ausgibt.

Kürzlich meinte ein Familienvater zu mir, dass er froh ist, dass seine Kinder groß sind. Jetzt ist er wieder frei, hat nicht mehr so viel Stress und kann so leben wie früher. Außerdem bereitet dich niemand darauf vor, wieviel Dezibel du als Mama aushalten kannst. Du wirst auch nicht darauf vorbereitet, mit wie wenig Schlaf du auskommen kannst und wie es sich anfühlt, mit Kaffee vollgepumpt durch den Tag zu sprinten.

Familie Wilde - Spielplatz am Hexenwasser in Tirol

Aber ist der Alltag mit Kindern wirklich so schlimm?

Kinder sind anstrengend. Keine Frage. Als Babys schreien sie uns aus dem Bett. Als Kleinkinder nehmen sie die Bude auseinander. Später trödeln sie und wollen Grenzen austesten.

Es gibt noch eine andere Seite. Heute Morgen beim Frühstückstisch hat Pierre unsere Prinzessin auf dem Arm gehalten und mir etwas gestanden. Nämlich, dass er die Jungs, die Emily später anschleppt, genau unter die Lupe nehmen wird.

Als der Mini Chef später ins Spielzimmer gerannt ist, habe ich Pierre gesagt, dass ich Emilys Jungs bestimmt ganz süß finden werde. Aber Leons erste Freundin? Puh. Komisch. Werde ich eine grauenvolle Schwiegermutter? Ist für meinen Buben überhaupt jemand gut genug? Oh, oh … das wird noch „lustig“ werden!

Salzhaff - Hafen Rerik - Ostsee - Elischeba und Leon

Fotograf: Jens Wolter

Stellt euch vor, ihr seid als Mama die wichtigste weibliche Person im Leben eures Prinzen. Und irgendwann ist der Rabauke ein Teenager, bekommt eine dunkle Stimme, ihr seid ihm peinlich und gekuschelt wird nur noch mit der Freundin.

Wenn Kinder älter werden, grenzen sie sich ab. Halt geben ohne einzuengen steht dann auf dem Programm. Loslassen können.

Einige Eltern erzählen mir, dass alles leichter wird, wenn die Kinder älter werden. Eine junge Mutter hat mir sogar gebeichtet, dass sie sich manchmal folgendes denkt: Ihre Hauptaufgabe würde darin bestehen, irgendwie den Tag rumzukriegen. Ja, es ist in Ordnung, wenn du den ein oder anderen Tag einfach „nur“ überlebt hast. Und dir dafür abends selbst kräftig auf die Schulter klopfst. Es ist normal, dass Eltern abends manchmal völlig erledigt ins Bett fallen und sich fragen: „Wo bleibe ich?“

Leon im Sandkasten in Rerik

Aber wenn eure Kinder klein sind, dann ist die Zeit besonders intensiv. Eure Kinder sind nur einmal klein. Später wird es anders. Vielleicht auch einfacher. Aber nie mehr so wie jetzt.

Wenn wir uns auf die positiven Momente konzentrieren und diese bewusst erleben, dann hat das Elternsein etwas Magisches.

Manchmal beneide ich Pierre darum, dass er intensiv mit den Kids spielen kann, obwohl so viel zu tun ist. Es kommt auch vor, dass ich mich darüber aufrege. Aber dann muss ich mir eingestehen, dass ich so sein möchte wie er. Ich neige häufig zum Multitasking, habe den Kopf voller Termine und verpasse das Leben, das gerade stattfindet. Heute. Jetzt. Morgen ist der Tag schon wieder anders als heute. Was ich heute nicht genieße, mag ich morgen nicht nachholen können.

Papa und Sohn im Urlaub

Auf Facebook hat eine Mutter einen Spruch gepostet. Dass wir uns als Eltern nicht kaputt arbeiten sollen, um unseren Kindern den höchsten Lebensstandard zu bieten.

Denn unsere Kinder werden sich später nicht an teuerstes Spielzeug erinnern. Sie erinnern sich an die gemeinsame Zeit. An zusammen spielen, lachen und die Welt entdecken.

Wie oft neige ich zum Perfektionismus. Fühle mich gut, wenn ich am Tag produktiv war. Fühle mich wertvoller, wenn ich viel geschafft habe. Arbeite fleißig, streiche stolz erledigte Punkte vom Redaktionsplan und verpasse dabei das Leben.

Elischeba mit Family - rutschen in den Dünen - Fuerteventura

Fotograf: Hardy Krönert (Fuerte-Photo)

Zum Beispiel hat mich der Mini Chef vor einigen Monaten gefragt, ob wir zusammen Buch gucken. Ich habe ihm geantwortet, dass ich einem Kunden versprochen habe, den Artikel, den ich schreibe, heute fertig zu stellen. Danach würden wir uns auf die Couch kuscheln und zusammen lesen.

Eine knappe Stunde später flatterte eine Mail des Geschäftspartners ins Postfach. Er war rundum zufrieden und hat mich mit Lob beflügelt.

Als ich anschließend zu Leon gelaufen bin, lag er auf der Couch und ist eingeschlafen. Oh nein! Das ging mir wie ein Stich durchs Herz.

Kleinkind schlafen

Und genau darüber habe ich mich heute Morgen mit Pierre beim Frühstück unterhalten. Wenn Leon seine erste Freundin hat, dann kann ich noch so viele Artikel schreiben.

Dann wird er mich nicht mehr fragen, ob ich ihm etwas vorlesen kann. Ob wir zusammen Schienen für die Eisenbahn legen oder puzzeln.

tausendkind look - Elischeba und Kids

Fotografin: Sylvana Fritsch-Altemeier

Dann werde ich mich wehmütig an diese Zeit zurücksehen. An die Zeit, die ich jetzt erlebe. Aber man kann verlorene Zeit nicht zurückholen.

Wir haben alle 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Und müssen die Konsequenzen für unsere Prioritäten tragen. Deswegen wisst ihr, wieso ich oft um 24 Uhr am Rechner sitze. Tagsüber möchte ich wenigstens Teile des Tages mit meinen Kindern verbringen.

Die Möglichkeit, meine Süßen über Mittag im Kindergarten zu lassen, hat zwei Seiten.

Einerseits genieße ich es, dass ich beruflich flexibel sein kann. Ich weiß, dass unsere Kinder an einem Ort sind, der ihnen gefällt und wo sie kleine Freunde haben. Andererseits vermisse ich die Kids.

Elischeba Wilde - business

Fotograf: André Plath

Manchmal nehme ich mir vor, sie am frühen Nachmittag zu holen. Hier ein Anruf, da Mails beantworten. Die Zeit rast dahin. Dann komme ich auf dem letzten Drücker gegen 16 Uhr 30 in der KiTa angerannt.

Zu Hause muss ich anfangen zu kochen und im Nu ist der Tag rum. Die meiste Zeit hatten die Erzieher den Genuss, meine Kinder aufwachsen zu sehen.

Dann denke ich mir, dass ich es am nächsten Tag besser machen möchte. Deswegen hole ich die Kids bereits gegen 12 Uhr ab, dann können wir zusammen Mittag essen. Das heißt auf Sonderwünsche eingehen, Essen auf dem Boden und Chaos.

Aber auch ganz viel Liebe. Wie ein Hefeteig, der immer weiter aufgeht.

Elischeba mit Kindern

Am Folgetag kann ich länger am Computer arbeiten und habe beim Essen Ruhe. Aber ich bin alleine. Ich erlebe nicht das fröhliche Gackern meiner Prinzessin.

Oder wie der Mini Chef den Clown spielt und mir vom Kindergarten erzählt. Ist das die bittere Seite einer Business Mama? Manchmal frisst mich die Ruhe förmlich auf. Dann gehe ich rasch wieder ins Büro. Freue mich später aufs Abholen.

Je älter die Kinder werden, desto mehr Zeit habe ich für mich. Aber irgendwann werde ich nicht mehr in einer Decke eingekuschelt Bücher vorlesen. Ich werde mir alleine die Zähne putzen. Ich werde mir nicht mehr lustige Geschichten ausdenken, um den Mini Chef zum schnelleren Anziehen zu bewegen. Ich werde nicht mehr mit den Kindern singen. Irgendwann sind die groß.

Pierre und Leon - Amberhotel Leonberg mit Besuch

Natürlich muss ich weiter arbeiten. Ich liebe meinen Job. Natürlich muss ich die Spülmaschine ausräumen, den Boden wischen und Wäsche machen. Natürlich muss ich Lebensmittel einkaufen und Essen kochen.

Aber meine Kinder sind nur einmal klein.

Wenn es chaotisch abläuft, liegt das meist eher an mir als an den Kindern. Wir stehen oft zu spät auf. Kuscheln erstmal und quatschen und dann kommt die Hektik. Der Mini Chef hört nicht? Auf die Mutter vom besten Kumpel schon. Die hat mehr Autorität in der Stimme. 😉

Irgendwann werde ich ganz viel Zeit haben. Ruhe. Freiraum. Für meine Kinder werden andere Dinge wichtiger als ihre Mama. Ich bin nicht mehr ihr Mittelpunkt.

Sprungtest - Collage - Elischeba und Leon

Vielleicht sitze ich im Alter von 80 Jahren im Altersheim und denke darüber nach, dass die schönste Zeit in meinem Leben die war, die ich meinen Kindern gewidmet habe.

Dann habe ich Zeit Bücher zu lesen und Filme zu gucken. Aber dann werde ich auch nicht mehr so gebraucht wie heute. Und dann werde ich bestimmt nicht an die Zeit zurückdenken, wo ich drei Artikel am Tag geschafft habe. Oder das Haus vorzeigbar geputzt habe. Oder daran, dass unser Vorgarten gut ausgehen hat. Nein.

Leon neckt Elischeba

Fotograf: Hans P. Graf

Ich werde mich daran erinnern, wie Leon mir draußen eine Blume gepflückt hat und mir gesagt hat, dass er mich lieb hat. Oder wie Emily und ich fangen gespielt haben.

Genießt die Zeit mit euren Kindern heute. Sie sind nur einmal klein.

Eure

Elischeba

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Eure Kinder sind nur einmal klein
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Eure Kinder sind nur einmal klein
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Die Zeit rast. Das Gefühlschaos einer Business Mama ... und wieso ich jeden Tag JETZT genießen möchte.
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Elischeba | Reise-, Lifestyle- & Familien Blogazin by Elischeba Wilde
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37 Kommentare

  1. Avatar
    Hanna
    15/10/2016 / 23:28

    oh da muss man ja weinen … aber du kommst nicht ins Altersheim … du bleibst doch immer fit 😉 und laange jung 🙂

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      16/10/2016 / 21:52

      Ha ha – DANKE! Hoffen wir das mal, meine Kinder halten mich sicher lange jung.

  2. Avatar
    Anja
    15/10/2016 / 23:34

    den Artikel hast du wieder so spät geschrieben 🙂 aber TOLL!!!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      16/10/2016 / 21:53

      Ja, habe ich. 🙂

      DANKE!!!

  3. Avatar
    Tanja
    16/10/2016 / 8:18

    Was für ein toller und ehrlicher Artikel. Ich bin mit drei Kindern berufstätig und habe mich in deinem Artikel so gut wieder gefunden!!!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      18/10/2016 / 23:54

      Oh, das freut mich, liebe Anja! DANKE!

  4. Avatar
    Isa
    16/10/2016 / 8:24

    Gänsehaut pur! Du hast sooo recht und ich kann diese Zwickmühle so gut verstehen!!!!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      19/10/2016 / 23:55

      Ja, es ist manchmal wirklich eine Zwickmühle.

  5. Avatar
    Freundin
    16/10/2016 / 9:47

    toller Artikel … aber so chaotisch find ich euch gar nicht 😉

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      20/11/2016 / 22:55

      Nicht??? Lach ….

      DANKE!

  6. Reinhard
    Reinhard
    16/10/2016 / 10:43

    Hallo Elischeba,

    danke für diesen sehr schönen und bewegenden Artikel!
    Als Vater von zwei erwachsenen Kindern, kann ich Deine Zerrissenheit und Dein ständig schlechtes Gewissen absolut verstehen und nachvollziehen. Als meine Kinder im Alter von Emily und Leon waren, war ich mitten in meiner Doktorarbeit bzw. am Anfang meiner beruflichen Karriere. Damals hatte ich ständig ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich auf meinen Beruf konzentrieren musste oder als Pendler mal wieder im Stau steckte, anstatt Zeit mit meinen Kindern zu verbringen.
    Trotzdem oder gerade deswegen habe ich jede Minute mit meinen Kindern genossen, auch wenn das nicht immer leicht war … gerade in der Pubertät.

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/05/2022 / 21:56

      Schön, dass du mich verstehen kannst!

      Danke für deinen lieben Kommentar.

  7. Avatar
    Thea
    16/10/2016 / 14:56

    Danke für den Beitrag! Der schlafende Junge ist besonders süß…

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/05/2022 / 21:57

      Hallo liebe Thea,

      jaaa … das ist er.

      Liebe Grüße von Elischeba

  8. Avatar
    Herr H. Berghaus
    16/10/2016 / 22:00

    Unsere sind schon groß, wir sind froh darüber, aber manchmal vermissen wir auch die bezaubernde Anfangszeit. Aber: Jedes Alter hat seinen Reiz. Man kann nicht sagen, dass kleine Kinder mehr Freude machen.

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/05/2022 / 21:57

      Das glaube ich, dass jedes Alter seinen Reiz hat.

  9. Avatar
    Gabi T.
    18/10/2016 / 9:56

    Spricht mir aus der Seele. Ich arbeite gern, aber ich liebe meine Kinder noch mehr als meinen Beruf. Halbtags arbeiten ist nicht möglich, meine Chefin duldet in meiner Position „nur“ 30 Stunden die Woche. Und wie oft wird es dann doch mehr ….

    Mehr kann ich leider mit der Stundenzahl nicht runtergehen. Abends freue ich mich auf die Kinder und kann beim Spielen mit ihnen gut entspannen.

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/05/2022 / 21:58

      Wie schade, dass weniger als 30 Stunden nicht klappt.

      Schön, dass du abends beim Spielen gut entspannen kannst.

  10. Avatar
    Lara-Marie
    19/10/2016 / 22:28

    Stimmt TOTAL !!!!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/05/2022 / 21:58

      Danke!!!

  11. Avatar
    Alice
    21/10/2016 / 8:25

    Du hast es auf den Punkt gebracht. Nur leider vergisst man das Wesentliche in der Hektik viel zu schnell 🙁

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/05/2022 / 21:58

      Oh ja das stimmt. Vielen Dank, liebe Alice!

  12. Avatar
    Nadine
    27/10/2016 / 11:30

    ein unheimlich schöner und rührender Artikel !!!!!!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/05/2022 / 21:58

      Herzlichen Dank, liebe Nadine!

  13. Avatar
    Jule
    29/10/2016 / 22:07

    Sehr schön geschrieben, ich hab mir denn Artikel gleich mal gespeichert, um in öfters zu lesen und zu verinnerlichen…. bei uns läuft es genau so und es ist schön zu erfahren, dass es anderen auch so geht.

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/05/2022 / 21:59

      Ohhh, das freut mich ja sehr, dass du dir meinen Artikel sogar abgespeichert hast.

      Alles Liebe!

  14. Avatar
    Irene
    30/10/2016 / 6:55

    Toller Artikel und vor allem: so wahr!!!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/05/2022 / 21:59

      Dankeschön, liebe Irene!!!

  15. Avatar
    Anne-Sophie
    27/04/2017 / 21:17

    Wunderbar

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/05/2022 / 21:59

      Vielen Dank!

  16. Avatar
    Nebahat
    18/06/2017 / 21:47

    Deine Geschichte spiegelt meine Geschichte wider. Danke !!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/05/2022 / 21:59

      Wow, Danke!

  17. Avatar
    Andrea Zimmermann
    11/08/2021 / 7:14

    Das ist der wunderschönste, wertvollste Artikel, den ich jemals über das Eltern sein gelesen habe. Genauso ist es. Es ist soo wahr. Vielen Dank für diese Zeilen, von denen ich mir wünsche, dass sie viele Mütter und Väter lesen werden. Wenn Ihnen die Zeit mit Ihren Kindern mal wieder wie eine anstrengende Ewigkeit vorkommt, wenn sie glauben, gerade viel lieber arbeiten zu wollen als Lego zu spielen …. Jedes Kind wird nur einmal “1”, nur einmal “2”, nur einmal “3” …….

    Ich habe 3 Söhne. Sie sind jetzt 16, 14 und 11 Jahre alt. Ich liebe Sie über alles. Ich war immer viel für Sie da. Aber phasenweise habe ich immer viel gearbeitet. Ich habe oft sogar stillend vor dem Computer verbracht. Das bereue ich heute. Könnte ich es heute nochmal anders machen, würde ich mit meinem Söhnchen in eine gemütliche Ecke verschwinden. Mit einem Mal, für mich waren es die letzten 1,5 Jahre, scheinen die Kinder von heute auf morgen über einen hinaus zu wachsen. Mit einem Mal sind Sie größer als man selbst. Und man beginnt Angst davor zu bekommen, wer man denn sein wird, wenn Sie das Haus verlassen.

    Jetzt habe ich fast einen Artikel geschrieben – sorry. Aber nochmal …. Vielen Dank für diese wertvollen Zeilen.

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      29/04/2022 / 22:44

      Hallo liebe Andrea,

      ohhh … ganz lieben Dank für deine wunderbaren Zeilen.

      Fühl dich gedrückt,

      Elischeba

  18. Avatar
    Tina Bredack
    03/05/2022 / 14:10

    Liebe Elischeba,

    Ich bin heute, genau zur richtigen Zeit, über deinen Artikel gestolpert!
    Unsere Kinder sind nun fast 6 und 3 Jahre alt. Der Große kommt dieses Jahr in die Schule.
    Besonders, weil wir die Kids zu Hause betreuen, fühlen wir uns mittlerweile oft ziemlich genervt und eingeschränkt. Momentan versuche ich mir einen Blog neben der Arbeit aufzubauen und ertappe mich immer häufiger dabei, wie ich schon wieder mit einem Auge auf das Smartphone schiele oder die Kinder vertröste, weil ich noch etwas am Laptop erledigen will.

    Aus diesem Grund, tat es gut, heute morgen diesen Beitrag zu lesen und von dir an all die Dinge erinnert zu werden, die man ja eigentlich weiß und vor allem auch immer besser machen wollte!

    Vielen Dank dafür!

    Herzliche Grüße
    Tina

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      04/05/2022 / 12:41

      Hallo liebe Tina,

      ohhh, das freut mich aber sehr! Ja, genieße die Zeit. Du wirst noch sooo viele Artikel schreiben können.

      Trotzdem wünsche ich dir natürlich auch viel Freude beim Aufbau deines Blogs.

      Sonnige Grüße von Elischeba

  19. Avatar
    Tamara E.
    04/05/2022 / 12:57

    Witzig, dein Beispiel mit dem Hefeteig, der immer und immer mehr aufgeht so wie die Liebe zum Kind, das habe ich kürzlich noch genauso zu meiner Freundin gesagt.

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