Weniger vergleichen und mehr Lebensfreude –
Tipps für deinen Alltag

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Wer sich andauernd mit anderen Menschen vergleicht, wird unglücklich. Heute geht es auf meinem Blog darum, wie du (nicht nur) als Mama mehr Lebensfreude bekommst. Ein Schritt: Dich so annehmen, wie du bist. Einzigartig und toll.

Motivation - Collage

Du wirst immer jemanden finden, der ein noch schöneres Haus hat. Oder eine schickere Wohnung. Es gibt irgendwo Frauen, die schlanker, jünger, blonder oder vitaler sind. Kinder von Bekannten, die sich im Restaurant besser benehmen, als die eigenen Bälger.

Du findest Mütter, die Business und Haushalt wuppen und dabei strahlen. Zumindest scheint es nach außen so. Doch ständig mit Sehnsucht zu schauen, was bei anderen (angeblich?!) besser läuft, macht unglücklich.

Elischeba Wilde - Fahrrad fahren in Rothenburg ob der Tauber

Mir hat eine Freundin erzählt, dass sie sich bei Instagram abgemeldet hat. Weil es dort von Supermamas nur so wimmelt.

Aufgeräumte Zimmer, in denen Lego nach Farben sortiert ist. Lachende Kinder mit hübschen und sauberen Klamotten. Perfekt geschminkte Mamas und herrliche Traumurlaube. Glückliche Familien unter Palmen. Das Dasein der anderen wirkt perfekt.

Ihr eigenes Leben kam ihr dadurch langweilig vor. Sie selbst hat sich daneben wie eine graue Maus gefühlt. Ihre Versagensgefühle sind bei ihr durch das Gegenüberstellen mit anderen entstanden.

Das zeigt: Es macht unzufrieden, sich mit anderen Menschen zu vergleichen.

Was hilft? Muss man sich direkt bei Instagram abmelden?

Oft hilft ein anderer Blickwinkel. Instagram zeigt einen Teil des Lebens anderer Menschen.

Autofahrt zum See ab Rothenburg ob der Tauber

Lädst du Bilder von dir ins Internet, auf denen du erschöpft und ungeschminkt bist? Unvorteilhafte Fotos?

Wahrscheinlich nicht. Ich habe mich für Fotos, die ich im Kopf hatte, häufig umgezogen, Ecken aufgeräumt und mir die Wimpern getuscht. Bei meiner Kleidung habe ich geschaut, was zum Hintergrund passt.

Solche Bilder sind toll – zeigen aber nicht unbedingt das reale Leben. Macht euch das bitte klar – jederzeit.

Es kann sein, dass ein Kontakt von dir einen herrlichen Sonnenuntergang vom Urlaub postet. Vielleicht hat es aber vorher den ganzen Tag geregnet? Du siehst ein Familienfoto, bei dem alle strahlen? Es mag sein, dass es vorher Streit gab.

Sonnenuntergang im Wadi Rum

Wer Mütter auf Instagram bewundert, die nur einen Teil ihres Alltags zeigen, bemitleidet sich rasch selbst. Das führt zu folgenden Gedanken:

Ich erlebe nicht den Traumurlaub. Ich habe nach meiner Entbindung keine schöne Figur. Andere Frauen schaffen mehr als ich. Andere Kinder sind pflegeleichter. Andere Mütter beschäftigen sich mehr mit ihren Kindern.

Solche Gedanken führen in eine Falle: Unser Leben erscheint langweilig. Durch den negativen Fokus wird das verstärkt.

Was hilft? Wie können wir unsere Laune positiv ändern? Indem wir uns täglich auf das konzentrieren, was toll läuft.

Du ärgerst dich darüber, dass das Gras der Nachbarn grüner leuchtet? Bei uns wächst viel Unkraut – doch als ich mich gebückt habe, war ich erstaunt darüber, Wilderdbeeren zu finden. Schau genauer hin – dein Glück lauert an allen Ecken.

Elischeba Wilde im Sclosspark Ahaus

Fotograf: Martin Helmers

Vergleiche dich nicht mit anderen Menschen, sondern spüre dein eigenes Leben intensiver. Stelle dich nicht andauernd in Frage, sondern liebe dich so, wie du bist.

Nehme angebliche “Macken” mit Humor. Es ist klasse, dass wir unterschiedlich sind. Es kann sein, dass die schlanke Freundin dich um deine weibliche Figur beneidet oder die Nachbarin um deine tollen Locken.

Schreibe doch mal auf, was du an deinem Leben toll findest. Was magst du an dir? Überlege, wofür du dankbar bist.

Denkst du, dass andere Mütter nicht auch mal scheitern? Sie verstecken Sorgen oft einfach nur besser hinter einem Lächeln.

Mama Glück

Es gibt niemanden, der nichts kann. Jeder hat Talente – finde deine heraus. Die Nachbarin bastelt mit ihren Kindern und du hast keine Lust? Na und? Deine Kinder lieben dich so, wie du bist.

Die eine Mama kann gut backen und eine andere nimmt sich viel Zeit für Gespräche. Mich mögen Menschen im Bekanntenkreis, gerade weil ich nicht perfekt bin. Mein Chaos finden sie sympathisch. Echte Freunde lieben uns so, wie wir sind.

Überlege, was dich glücklich macht und werde aktiv, um dir deine Träume zu erfüllen.

Außerdem ist es eine Kunst, anderen Menschen ihr Glück zu gönnen. Eine Kunst, die dir Herzensfrieden schenkt.

Wenn du dich mit anderen Personen freust, dann hast du positivere Gefühle beim Umgang mit anderen.

Anstatt dich zu vergleichen, kannst du dich von Bekannten inspirieren lassen. Was kann ich mir abschauen und trotzdem ich selbst bleiben? Was passt zu mir?

Überlege, was dir Lebensfreude nimmt und dazu führt, dass du dich “negativ” vergleichst. Wurdest du in der Kindheit oft verglichen? Hast du dabei schlecht abgeschnitten?

Elischeba macht sich Sorgen um Pierre

Fotograf: Jürgen Brochtrup

Dann hat die Person, die dich ungünstig bewertet hat – meist ein Elternteil oder Lehrer – unsensibel gehandelt. Meist gibt es kein Richtig oder Falsch. Eine Person ist lediglich anders als die andere – mit Stärken und Schwächen.

Stelle dir Reflexionsfragen. „Was stresst mich?“ “Womit mache ich mir selbst das Leben schwer?” “Wie kann ich mein Leben verbessern?” “Was tut mir gut?”

Wer das schriftlich macht, kann rascher feststellen, wo die Ursache für das negative Denken liegt. Ich fühle mich gestresst, wenn ich mir meinen Terminkalender zu voll haue und durch den Tag hetze.

Eine Mutter, die nur unter Strom steht, kann sich zum Beispiel fragen, ob es nötig ist, dass sie ihre Kinder täglich zu Aktivitäten fährt. Kann man sich mit anderen Eltern absprechen und gegenseitig helfen?

Wie schaffe ich es, einen Gang runterzufahren? Freies Spiel zuhause tut den Minis auch mal gut. Deine Kids dürfen hin und wieder auch Langeweile haben. Das führt zu kreativem Denken und neuen Ideen.

Elischeba Wilde - Bloggen als Beruf

Konzentriere dich auf deine eigenen Glücksmomente – auch wenn sie klein sind. Wer mit sich im Reinen ist, braucht weniger Anerkennung im Außen.

Sei weniger kritisch mit dir selbst und denke stets daran: Vergleiche rauben Energie. Eine gesunde Selbstliebe und der Fokus aufs eigene Glück bringt Lebensfreude.

Wie immer freue ich mich auf deine Gedanken zum Artikel – hinterlasse mir gern einen Kommentar. Ich freu mich drauf.

Liebe Grüße von Elischeba

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Wer sich andauernd mit anderen Menschen vergleicht, wird unglücklich. Heute geht es auf meinem Blog darum, wie du (nicht nur) als Mama mehr Lebensfreude bekommst.
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Elischeba | Reise-, Lifestyle- & Familien Blogazin by Elischeba Wilde
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6 Kommentare

  1. Avatar
    Agnes
    26/09/2020 / 18:53

    Die positive Energie deiner Artikel ist unglaublich. Danke dafür!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      26/09/2020 / 21:57

      Oh, das freut mich, wenn ich inspirieren kann. Danke!

  2. Avatar
    Marina
    26/09/2020 / 22:20

    Kann ich genau so unterschreiben. Allerdings arbeite ich noch daran. 🙂

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      26/09/2020 / 22:24

      Das freut mich. Glaub nicht, dass ich es immer schaffe, meine eigenen Tipps in die Tat umzusetzen. Das ist bei mir auch eine Lebensaufgabe. 🙂

  3. Avatar
    Hanni
    28/09/2020 / 10:41

    Mit Instagram, das ging mir auch eine Weile so. Normalerweise mag ich diese Blogger mit den wunderbaren Familienfotos und den wunderschönen Kinderzimmern. Ich habe mich schon beim Möbelkauf inspirieren lassen. Aber eine Zeit lang hatte ich so ein Tief. Da habe ich wirklich geglaubt, dass andere ein schöneres Leben haben als ich. Deswegen finde ich das gut, dass du das anführst und es macht dich sympathisch, dass du schreibst, dass du manchmal Urlaubsfotos auf Instagram postest, obwohl du schon längst wieder mit Pullover zuhause sitzt.

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      28/09/2020 / 10:53

      Danke für dein Feedback. Ja, es hilft oft, andere Fotos realistischer zu betrachten. Ich lasse mich aber trotzdem gern inspirieren und folge einigen Profilen mit diesen “perfekten” Kinderzimmern (ich weiß, was du meinst). Bei den Zimmern unserer Kinder habe ich die Kontrolle darüber verloren (hi hi hi).

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