Einen Monat nach dem Herzinfarkt –
Leben zwischen Angst und Hoffnung

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Neujahr 2020 hatte mein Mann Pierre einen schweren Herzinfarkt. Nach einer Fehldiagnose wurde er später mit Blaulicht nach Münster gebracht. Auf der Intensivstation bekam er einen Stent gesetzt. Der erste Monat nach einem Herzinfarkt ist kritisch.

Inzwischen haben wir die ersten vier Wochen überstanden. Ich schaue auf Höhen und Tiefen zurück und möchte Betroffenen Tipps geben und Mut machen. Lese unseren Erfahrungsbericht zwischen Angst, Hoffnung, Rückschlägen und Eigeninitiative.

Uni-Klinik Münster Komfortstation - Family Wilde

Hier gibt es meinen Artikel über eine erste Fehldiagnose, die Intensivstation, die Operation und die erste Woche im Krankenhaus.

9. Januar 2020

Pierre ruft mich aus Münster an und erzählt mir, dass er sich nun ein Taxi nimmt. Ich bin wahnsinnig aufgeregt.

Bei einem leichten Herzinfarkt darf ein Patient häufig zwei Tage nach der Stent-Implantation das Krankenhaus verlassen. Pierre war nun acht Tage im Krankenhaus. Wie turbulent diese waren, hab ich euch hier geschrieben.

Als er die Tür reinkommt, laufe ich sofort auf ihn zu und umarme ihn kräftig.

Am liebsten möchte ich Pierre gar nicht mehr loslassen. Immerhin hätte ich ihn beinahe für immer verloren.

Ich bekomme feuchte Augen und fühle mich dankbar, ängstlich und optimistisch zugleich.

Mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen. Gern möchte ich alles richtig machen.

Elischeba und Pierre Wilde im Januar 2020

Als ich Emily im Kindergarten erzähle, dass Papa zu Hause sitzt, jubelt sie und rennt umgehend Richtung Garderobe.

Leon kommt zusammen mit seinem Schulkollegen ins Wohnzimmer und begrüßt Pierre euphorisch. Mit meinen Fischeinkäufen vom Wochenmarkt bereiten wir wenige Stunden später das Abendessen zu.

Als wir am Tisch sitzen und zusammen lachen, fühlt sich das Leben wieder normal an.

11. Januar 2020

Morgens bringe ich Leon mit dem Fahrrad zu einem Klassenkamerad und fahre anschließend einkaufen.

Auf dem Weg treffe ich Leute, die fragen, wie es uns geht. Ist lieb gemeint. Aber ich möchte gar nicht so genau wissen, wer zuletzt am zweiten Herzinfarkt gestorben ist.

Die Gespräche sind nicht motivierend. Sie machen mir Angst.

Elischeba macht sich Sorgen um Pierre

Fotograf: Jürgen Brochtrup

Als ich zurückkomme, sieht Pierre erschöpft aus und hat knallrote Augen.

Emily hat ihn pausenlos vollgequatscht. Was sonst sehr schön ist. Wir lieben unseren quirligen und fröhlichen blonden Engel. Aber momentan ist das anstrengend. Die kleine Maus merkt nämlich sofort, wenn Mama und Papa nur halb zuhören.

Ich möchte nochmal in einen Supermarkt, der die leckersten Bio-Orangen und unverpackte Cocktailtomaten bietet.

Deswegen parke ich Emily diesmal vor dem Fernseher. Damit Pierre sich ausruhen kann.

Auf dem Weg zum Lidl habe ich Herzklopfen, da ich Sorge habe, dass Pierre etwas passiert, wenn ich unterwegs bin. Im Supermarkt laufe ich rasch zur Kasse. Um andere Kunden zu überholen und schnell dranzukommen.

Als ich zu Hause die Wohnungstür öffne, geht es Pierre besser. Die Ruhe tat ihm gut. Ich atme erleichtert auf.

Vater und Tochter

Allerdings ahne ich nicht, dass Pierre acht Tage später von drei Rettungskräften abgeholt wird.

13. Januar 2020

Mitte Dezember 2019 hatte ich für heute einen Termin im Kosmetikstudio festgemacht. Vor meiner Zeit als Mama hatte ich mir den Luxus einmal im Monat gegönnt.

Ich erzähle Pierre, dass ich es unpassend finde, hinzugehen. Wegen unserer Situation.

„Mach das, es wird dir guttun!“ antwortet er entschlossen. Immerhin frage ich Pierre mehrmals am Tag, wie es ihm geht. Ich kann es nicht lassen. Wenn er kräftig niest oder hustet, dann erschrecke ich mich.

Auf der Liege entspanne ich schnell und habe plötzlich Lust auf oberflächliche Beauty-Gespräche.

Als ich nach meiner Familie gefragt werde, erzähle ich nicht, dass mein Mann gerade einen schweren Herzinfarkt hatte. Obwohl ich sonst rund um die Uhr darüber nachdenke. Jetzt brauche ich eine Pause.

Elischeba auf dem Fernsehturm Stuttgart

Während der Behandlung werde ich auf 32 Jahre geschätzt und freue mich.

Als die Kosmetikerin mir antwortet, dass ich für mein „wahres Alter“ außergewöhnlich rote Lippen habe, lächele ich.

Ihr Kompliment, dass sonst nur ganz junge Frauen so eine intensive Lippenfarbe haben, sauge ich förmlich auf. Immerhin habe ich mich in den ersten Tagen nach Pierres Herzinfarkt beim Blick in den Spiegel vor mir selbst erschrocken. Es scheint bergauf zu gehen.

14. Januar 2020

Wir unterhalten uns darüber, wie wir unsere Ernährung optimieren können.

Für meinen Blog bekomme ich vom „humboldt Verlag“ ein passendes Rezensionsexemplar (kostenfrei) zugeschickt.

„111 Rezepte für ein gesundes Herz“ gefällt mir aus folgenden Gründen:

Die Ernährungsexpertin Sonja Carlsson zeigt uns in ihrem Buch leckere Gerichte, die Cholesterin senkend wirken können. Für mich ist es praktisch, dass die Rezepte einfach sind. Mir fehlen Geduld und Zeit, um lange in der Küche zu stehen. 

Mein Mann findet es sympathisch, dass das Kochbuch nicht rein vegetarisch oder sogar vegan ist. Allerdings bietet das Buch mehr Fisch und Gemüse-Rezepte als andere Kochbücher.

Pierre darf sich als erstes ein Gericht aussuchen, das wir zusammen kochen.

Essen was gut ist für das Herz

Unsere Gemüsepfanne mit Putenfleisch enthält pro Portion nur 75 Milligramm Cholesterin. Zutaten wie Knoblauch, Karotten und frische Petersilie stärken den Körper.

Unser Lieblingsgericht: Das vegetarische Kartoffelgratin mit Lauch. Es enthält pro Portion lediglich 20 Milligramm Cholesterin.

Sogar unsere Kinder mögen es. Obwohl sie keine Fans von gekochtem Gemüse sind. Die Gerichte im Buch von Sonja Carlsson sind nach Lebensmittelgruppen sortiert.

111 Rezepte für ein gesundes Herz

Die ersten Seiten im Buch “111 Rezepte für ein gesundes Herz” geben allgemeine Tipps für die Herz-Gesundheit. Wie mit dem Rauchen aufhören, Stress vermeiden, weniger Alkohol trinken und Entspannung einzuplanen.

Diese Ratschläge kenne ich bereits – deswegen freue ich mich umso mehr über die alltagsfreundlichen und gesunden Rezepte.

15. Januar 2020

Pierre telefoniert eine Stunde lang mit „Werner von Facebook“ und freut sich darüber, mit jemanden zu sprechen, der ebenfalls einen Stent im Herzen trägt.

Werner habe ich durch eine „Herzgruppe auf Facebook“ kennengelernt. Dem Münchener ist aufgefallen, dass ich viele Fragen habe und hat vorgeschlagen, dass wir quatschen.

Werner gibt uns tolle Tipps. Was hat er geändert? Was war hilfreich?

Als es Pierre einmal gegen 23 Uhr schlecht geht, frage ich Werner per What`s App: “Können wir quatschen?” Er meldet sich sofort zurück und gibt uns wertvolle Tipps. Wir atmen ruhiger und unsere Angst lässt nach.

Immerhin haben wir im Freundeskreis niemanden, der kürzlich einen Herzinfarkt hatte. Lediglich Bekannte, die von ihren Eltern oder Großeltern erzählen.

In den Sommerferien werden wir drei Tage in München sein und uns dann persönlich mit dem 56-jährigen treffen. Werner hat seine Herzleistung mit Sport erhöht und seine Werte verbessert – positive Erfahrungen spornen uns an.

Berg Galzig bei St. Anton am Arlberg

19. Januar 2020

Pierre wacht mit einem komischen Gefühl auf und sein Bein fühlt sich kochend heiß an. Ich sterbe innerlich vor Angst und rufe den Notarzt an.

Weil mein Mann Neujahr 2020 einen schweren Herzinfarkt hatte, fährt der Krankenwagen sofort los.

Ich weiß, dass ein Re-Infarkt das Leben kosten kann. Im Nachthemd renne ich hektisch und schweißgebadet herum und suche Pierres Sachen zusammen.

Dabei ärgere ich mich darüber, dass Pierres Reha erst am 29. Januar 2020 beginnt. Zu Hause sind wir häufig unsicher. In der Reha sind Fachleute, die sofort helfen. Außerdem gibt es in Bad Bentheim eine eigene Radiologie.

Abendstimmung am Steinhuder Meer

Unsere Kinder müssen mitbekommen, wie Pierre von den Rettungskräften verkabelt wird. Das tut mir unheimlich leid für sie. Dann wird der Papa mitgenommen und ich starre zu Hause gegen die Wand.

Ich erinnere ich mich daran, dass laut einer Website in Deutschland pro Jahr etwa 300.000 Menschen einen Herzinfarkt erleiden. Nur knapp zwei Drittel überleben laut dem Artikel die ersten vier Wochen danach. Ich laufe im Haus herum, atme hektisch und fühle mich hilflos.

Vier Stunden später kommt ENDLICH Pierres Anruf: Die Ursache waren (wahrscheinlich) Nebenwirkungen von den starken Medikamenten.

Das muss er einnehmen:
ASS 100 mg 1 – 0 – 0 (lebenslang)
Ticagrelor 90 mg 1 – 0 – 1 (bis zum 01. Januar 2021)
Atorvastatin 40 mg 0 – 0 – 1
Beloc Zog 23,75 mg 1 – 0 – 1
Ramipril 5 mg 1 – 0 – 0
Eplerenon 25 mg 1 – 0 – 0
Movicol bei Bedarf

Mir wird bewusst, dass Angst ab sofort zu unserem Leben dazugehört. Aber ich möchte sie mit Recherchen, Hoffnung und Eigeninitiative besiegen.

Elischeba und Pierre Wilde

22. Januar 2019

Wir erleben unsere letzte Woche zu Hause – dann startet Pierres Reha in Bad Bentheim.

Ich gewöhne mich daran, vormittags viel Zeit mit Pierre alleine zu haben. Meine Arbeit lasse ich liegen und genieße unsere langen Gespräche. Außerdem gehen wir täglich zusammen spazieren. Wir steigern uns von Tag zu Tag mit der Länge.

Frische Luft und sanfte Bewegung fördern die Durchblutung des Körpers und bringen neue Energie.

Inzwischen fühle ich mich sicherer, da ich eine Menge recherchiert habe. In einer Facebook Gruppe habe ich die Adresse einer alternativen Ärztin erhalten.

Elischeba im Kornfeld

Fotograf: Gerd Bülte

Vorher bin ich bereits durch ein Video von Robert Franz auf Strophanthin gekommen. Viele Mittel der Schulmedizin bekämpfen Symptome.

Ich bin Kardiologen dankbar dafür, dass sie durch Operationen Leben retten. Naturheilkunde und Vitaminlehre zählen meist nicht zu ihren Schwerpunkten. Deswegen möchte ich mich selbst weiterbilden und Infos sammeln.

Kräutergarten am Seehotel

Für einen langfristigen Erfolg möchten wir ganzheitlich arbeiten.

Bis 1992 wurde Strophanthin bei Herzschwäche empfohlen. Danach wurde es durch andere Medikamente verdrängt.

Die alternative Ärztin verschreibt Pierre die “Strophanthin Urtinktur”. Dr. Berthold Kern hat eine Statistik aus 40 Behandlungsjahren vorgelegt. Dabei gab es bei ungefähr 15000 Patienten bei konsequenter Anwendung von Strophanthin keinen Todesfall durch Herzinfarkt.

Man sagt häufig, dass man im Internet nicht nach Krankheiten googeln soll. Mir hat es geholfen, durch Recherche zu verstehen, wie ein Herzinfarkt entsteht und was dem Menschen helfen kann.

Pierre nimmt inzwischen 3 x 30 Tropfen Strophanthin am Tag. Er lässt die Tropfen vor dem Essen auf der Zunge zergehen. Laut der alternativen Ärztin soll er das über zwei Monate machen, damit das Herz gestärkt wird.

Pierre spürt, dass es ihm gut tut. Er ist nicht der Typ, der sich so etwas einbildet. Dafür ist er zu bodenständig.

ein glückliches Paar - Hotelshooting in Hannover

Fotograf: Heiko Sohnrey

Bitte denkt daran, dass man die Dosis von Strophanthin langsam steigert. Ich bin keine Ärztin und möchte euch lediglich dazu motivieren, verschiedene Meinungen von Fachleuten einzuholen.

30. Januar 2020

Heute habe ich Geburtstag. Pierre befindet sich seit dem 29. Januar 2020 in der Rehaklinik in Bad Bentheim. Am Vorabend hat er mir erzählt, dass er sich einsam fühlt und uns vermisst. Sein steriles Zimmer erinnert ihn ans Krankenhaus.

Für das Abendprogramm „Singen mit Edeltraut“ hat er sich zu jung gefühlt. Im Speisesaal saß er allein, da die anderen Herrschaften bereits um 17 Uhr 30 diniert haben.

Ein Kontakt schickt mir zum Geburtstag folgenden Spruch:

„Leb in der Vergangenheit, wenn du traurig sein willst.

Leb in der Zukunft, wenn du ängstlich sein willst.

Und wenn du glücklich sein willst, dann genieß den Moment.“

(Autor unbekannt)

Elischeba Wilde - Jordanien Wadi Rum Ausflug

Fotograf: Martin Helmers

Mir wird bewusst, dass mich die Zukunft tatsächlich häufig ängstlich macht.

Also nehme ich mir zum Tagesmotto, dass ich meinen Blick auf kleine Dinge richte, um glücklich zu sein.

Als ich mit den Kindern Abend esse, konzentriere ich mich nicht darauf, dass einer am Tisch fehlt. Sondern auf das fröhliche Lachen und Singen von Emily und Leon.

1. Februar 2020

Heute vor einem Monat ist es passiert. Wir haben die ersten vier kritischen Wochen überstanden.

Gleich kommt Pierre aus der Rehaklinik nach Hause. Er darf uns am Wochenende besuchen und bleibt bis Sonntagabend. Ich freue mich riesig. Gern möchte ich mehr Hoffnung als Sorgen haben. Denn Liebe ist stärker als Angst.

Eure Elischeba

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Einen Monat nach dem Herzinfarkt - Leben zwischen Angst und Hoffnung
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Einen Monat nach dem Herzinfarkt - Leben zwischen Angst und Hoffnung
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Wie geht das Leben nach einem Herzinfarkt weiter? Wir haben heute die ersten vier kritischen Wochen danach überstanden. Ich schaue auf Höhen und Tiefen zurück und möchte Betroffenen Tipps geben und Mut machen.
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Elischeba | Reise-, Lifestyle- & Familien Blogazin by Elischeba Wilde
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18 Kommentare

  1. Avatar
    Agnes
    01/02/2020 / 12:38

    Wow, was ihr erlebt und wie ihr trotzdem die Hoffnung bewahrt, das finde ich toll! 🙂 Alles alles Liebe für eure süße Familie!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      01/02/2020 / 17:58

      Ganz lieben Dank, Agnes!

  2. Avatar
    Jana
    01/02/2020 / 12:55

    Als Vater von jungen Kindern ist so ein Herzinfarkt bestimmt eine besondere Belastung. Aber schön, wie du anderen Mut machst.

    Ich google “Strophanthin” mal, da meine Oma Probleme mit dem Herzen hat.

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      01/02/2020 / 17:59

      Ja, mach das unbedingt.

      Aber bitte nicht ohne einen Fachmann. Ein alternativer Arzt, der die Schulmedizin kennt, sich aber trotzdem mit Naturheilkunde auskennt, ist ideal.

      Alles Gute für deine Oma und liebe Grüße von Elischeba

  3. Avatar
    Simone
    01/02/2020 / 20:02

    Danke für den Artikel, ich habe dadurch noch etwas dazu gelernt.

    Weiterhin alles Gute und viel Kraft!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      01/02/2020 / 20:45

      Sehr sehr gerne, liebe Simone!

  4. Avatar
    Sabine
    01/02/2020 / 21:56

    Liebe Elischeba,
    ich wünsche Euch alles Gute und ganz viel Kraft für die kommende Zeit ❤️
    Viele Grüße,
    Sabine

    “geckofootsteps.de”

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      01/02/2020 / 22:03

      Vielen herzlichen Dank, liebe Sabine!

  5. Reinhard
    Reinhard
    01/02/2020 / 22:36

    Hallo Elischeba,

    vielen Dank für diesen mitreissenden und sehr informativen Artikel, sowie für die Offenheit hinsichtlich deiner Gefühle.

    Nachdem was ich bei meinem Vater erlebt habe, der drei Herzinfarkte durchgemacht und überlebt hat, wird diese “Achterbahn-Fahrt” noch einige Zeit anhalten. Erst wenn Pierre medikamentös richtig eingestellt ist und wenn sich sein Körper an die Medikamente gewöhnt hat, normalisiert sich das Ganze und Ihr könnt ein mehr oder weniger “normales Leben” führen. Dieser Prozess kann allerdings schon einige Monate dauern.

    Wichtig ist, dass Pierre seine Medikamente regelmäßig und möglichst immer zur gleichen Zeit nimmt, damit sich im Körper ein stabiler “Medikamentenspiegel” aufbauen kann. Dabei hilft auch die sog. “Tabletten-Orgel”, die Pierre sicher von seinem Arzt im Krankenhaus bekommen hat.
    Mit der Zeit wird bei fortschreitender Genesung der Medikamenten-Cocktail angepasst und im Idealfall reduziert. Aber trotzdem wird Pierre ein guter Kunde bei seiner Apotheke bleiben … und das höchstwahrscheinlich sein Leben lang.

    Mit einer passenden Ernährung, dem richtigen Lebensstil und einem auf die Leistungsfähigkeit abgestimmten Sportprogramm kann Pierre die Mediakmenten-Dosis ebenfalls beeinflussen.

    Letztendlich kommt es aber auf Euch alle an !! … so ein Leben mit dem Herzinfarkt bzw. nach einem Herzinfarkt ist echte “Team-Arbeit”. … gemeinsam seid Ihr stark … und gemeinsam schafft ihr es !!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/02/2020 / 12:21

      Dankeschön für dein Feedback, Reinhard.

      So eine “Tabletten-Orgel” hatte mein Schwiegervater auch. Die wurde jährlich “länger”.

      Irgendwann hatte er sämtliche Medikamente, welche die Nebenwirkungen von den anderen Medikamenten ausgeglichen haben. Deswegen hoffe ich, dass wir langfristig chemische Mittel reduzieren können und mehr mit Naturheilkunde, Ernährung und Sport schaffen.

      Liebe Grüße von Elischeba

  6. Avatar
    Chimana
    02/02/2020 / 5:19

    Ich muss ehrlich sagen, wie einseitig dein Blog ist. Als helfende Hand habe ich Zeit investiert euch zu informieren, aufzuklären und Beistand zu leisten.
    Mit Sicherheit bin ich da nicht die Einzigste, die euch bei Facebook und privat half.
    Umso trauriger stimmt es mich, diesen Bericht zu lesen. Es scheint, als sei dir sämtliches Wissen Dank eigener Recherche in den Schoß gefallen. Der Hinweis nicht nur auf Strophanthin kam von mir. Über persönliche Nachrichten bei Facebook und auch über WhatsApp haben wir kommuniziert und ich habe euch zur Seite gestanden und das wird mit keinem Wort erwähnt.

    Da frage ich mich wirklich, warum ich Menschen noch helfe ???

    Mir zeigt es mal wieder, wie Menschen fremde Hilfe als ihr eigenes Tun verkaufen. Ich bin wirklich traurig. Ja, traurig ist das richtige Wort !!!!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/02/2020 / 12:27

      Hallo liebe Chimana,

      doch, ich bin dir und allen anderen sehr für die Hilfe dankbar! Leider konnte ich auf meinem Blog nicht jeden erwähnen. Das heißt aber nicht, dass ich euch nicht dankbar bin.

      Von Strophanthin habe ich das erste Mal durch eine Freundin aus meiner Heimatstadt Köln erfahren. Sie hatte mir wenige Tage nach Pierres Herzinfarkt Links zu den Videos von Robert Franz auf YouTube geschickt.

      Ich freue mich darüber, dass du mich in die Vitamin D Gruppe auf Facebook eingeladen hast – dort konnte ich weitere Tipps erhalten.

      Mit meinem Beitrag möchte ich lediglich zeigen, dass wir durch Recherche viele Tipps für unsere Gesundheit bekommen. Sei es durch YouTube Videos, Gesundheits-Artikel oder Facebook Gruppen. Alles Wissen, das ich erlangt habe, wurde von anderen Menschen im Internet geteilt oder in Fachbüchern aufgeschrieben und dafür bin ich SEHR dankbar.

      Einen schönen Sonntag von Elischeba

  7. Avatar
    Susanne
    02/02/2020 / 10:18

    Vielleicht noch ein kleiner Tipp bezüglich “cholesterinarmer Kost”: Cholesterin ist nicht unbedingt ein Bösewicht, sondern ein Stoff im Körper, der für viele Vorgänge benötigt wird. Wenn das Cholesterin mit dem Essen reduziert wird, dann produziert der Körper entsprechend mehr. Auf alle Blut(fett)werte achten! Weiterhin gute Besserung

    “selbst-staendig-als-da.blogspot.com”

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/02/2020 / 12:31

      Danke für deinen lieben Beitrag. Mein Mann muss aktuell einen chemischen Cholesterin-Senker nehmen.

      Langfristig fände ich es schöner, durch die Ernährung und Naturheilmittel ausgleichend zu wirken.

      Allerdings bin ich noch am Anfang und möchte noch viel mehr darüber lernen, was dem Herzen gut tut.

      Für Tipps bin ich jederzeit dankbar!

      Herzliche Grüße von Elischeba

  8. Avatar
    Tanja L.
    02/02/2020 / 12:43

    Alles Gute und Liebe für euch!

    Wegen dem Kochbuch: Ich würde lieber eins mit basischen Rezepten nehmen, denn eine basische Ernährung ist das Beste, was ihr fürs Herz tun könnt.

    Das wirkt der Übersäuerung entgegen und eine Übersäuerung kann zu einem Herzinfarkt beitragen.

    Ich ernähre mich auch basisch und meide Fleisch, weißen Zucker und reduziere Milchprodukte. Dafür nehme ich viel Nüsse, Gemüse und Kräuter zu mir.

    Eine gute Gesundheit und von ganzem Herzen alles Liebe!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      02/02/2020 / 14:00

      Hallo Tanja,

      Danke für deinen Tipp. Ich habe kürzlich auf YouTube ein Video über basische Ernährung gesehen – unter anderem auch als Vorbeugung vor gefährlichen Krankheiten.

      Ja, solch ein Kochbuch wäre auch etwas für uns. Gute Idee! Ich schau mal.

      Liebe Grüße von Elischeba

  9. Avatar
    Nadja
    15/02/2020 / 21:45

    Ein Artikel, der nachdenklich macht und trotzdem auch Mut.

    Alles Liebe und Gute für eure süße Familie!!!!!!!!!

    • Elischeba
      Elischeba
      Autor
      20/02/2020 / 14:59

      Ganz lieben Dank, Nadja!

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